Die Schweizerische Post
Redesign des Personaleinsatzsystems PES

Im Rahmen des Projekts Redesign PES wurde das bisherige System PES durch ein Personaleinsatzsystem basierend auf den neusten Technologien abgelöst. Die Hauptpfeiler des Systems sind: Personaleinsatzplanung, Arbeitszeit- und Zulagenberechnung, Abwesenheitsplanung und Interne Kosten- und Leistungsverrechnung.
Die adesso Schweiz AG übernahm Analyse, Spezifikation und Realisierung der Fachanwendung und konzipierte auch die Schnittstellen zu Umsystemen sowie die Datenmigration. Die Realisierung der Schnittstellen und die Inbetriebnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der IT Post.
„adesso hat in sehr kurzer Zeit ein technisches Lösungskonzept erarbeitet, mit modernsten Technologien umgesetzt und das System in Zusammenarbeit mit der Post termingerecht eingeführt. Die Anwendung erfreut sich einer sehr guten Akzeptanz durch die Benutzer und überzeugt durch gute Performance und hohe Verfügbarkeit.”
Das Ziel des Kunden war es, das alte System in kürzester Zeit abzulösen und durch eine vollständige Neuentwicklung zu ersetzen. Dabei galt es möglichst nah an der alten Funktionalität zu bleiben. Der Ersatz für PES musste für die verschiedenen Geschäftsbereiche ein effizientes, wirtschaftliches, integratives, einfaches und kostengünstiges System werden. In den Betriebsstätten, von der einfachen Annahmestelle bis zum Briefsortierzentrum, musste der Einsatz des Personals geplant werden können und eine Arbeitszeitkontrolle gesichert sein.
In einem ersten Schritt wurde das bestehende System PES analysiert, insbesondere die Schnittstellen zu externen Systemen wie z.B. SAP. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Analysephase wurden in enger Zusammenarbeit mit den Fachvertretern der Post die Anforderungen an das neue System PES definiert, dokumentiert und ein Prototyp der neuen Benutzeroberfläche entworfen. Nebst der Anforderungsdefinition gehörten ein logisches Datenbankmodell und ein Konzept für die Datenmigration zum Lieferumfang. Parallel zu den fachlichen Anforderungen wurde ein technisches Konzept für die Architektur erarbeitet. Mittels eines durchgängigen Architekturprototyps konnten die Konzepte geprüft werden.
Die Lösung Redesign PES besteht aus drei Schichten. Die Datenbankschicht besteht aus dem Oracle DBMS. Darüber liegt die Geschäftslogik. Diese ist im JEE Server von WebLogic eingebettet. Die darüber liegende Präsentationsschicht teilt sich in einen Rich-Client und einen Web-Client. Der Web-Client ist mit Struts realisiert und ebenfalls in den JEE Server eingebettet. Der Rich-Client verwendet Teile des Komponentenframeworks ActiveFrame®. Durch den Einsatz der adesso-Rahmenarchitektur ActiveFrame® und die Verwendung von Standardsoftware-Komponenten bleibt das System im Hinblick auf zukünftige Technologie-Entwicklungen flexibel erweiterbar.
In nur 9 Monaten wurde eine erste produktionsreife Version des Software-Systems erstellt. Das dafür gewählte iterative Vorgehensmodell erlaubte es, flexibel auf Änderungen der Anforderungen zu reagieren und alle Kundenbedürfnisse zu berücksichtigen. Ein wesentlicher Bestandteil der Realisierungsphase war die Überführung von bislang dezentral geführten Datenbeständen in eine zentral verwaltete Oracle-Datenbank. Durch das neu konzipierte Datenmodell konnte die Schweizerische Post ihre Betriebskosten senken, da eine zentrale Pflege, Wartung und Sicherung der Datenbestände möglich wurde. Das neue Personalplanungs- und Abrechnungssystem wurde landesweit auf rund 4‘500 Clients installiert.
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